Brunn am Gebirge, am 19. März 2025 - Die beiden Gründer Raphael Fiedler (CEO) und Daniel Hovie (CTO) haben nach dem erfolgreichen Verkauf ihres Unternehmens Safing an IVPN im Jahr 2024 nun ihr nächstes Startup gegründet. Mit Nexufend entwickeln sie den Markt für Netzwerksicherheit mit einer vollständig softwarebasierten Lösung zur Erkennung von Netzwerkanomalien und Bedrohungsvektoren in Echtzeit. Die frühphasige Entwicklung von Nexufend wird durch eine SAFE-Finanzierung (Simple Agreement for Future Equity) des niederösterreichischen Venture Capital Fonds tecnet equity gestärkt.
Intelligente Netzwerksicherheit ohne Hardwarekomponenten
Nexufend bietet eine neuartige Softwarelösung für verteilte Software-Firewalls, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre IT-Infrastruktur sicherer zu gestalten. Die Technologie ermöglicht detaillierte Einblicke in verdächtige Datenströme und potenzielle Angriffe und unterscheidet sich von herkömmlichen Sicherheitslösungen durch seinen innovativen, rein softwarebasierten Ansatz.
„Herkömmliche Sicherheitslösungen stützen sich auf hardwarebasierte Firewalls, die kostspielig, wartungsintensiv und oft unflexibel sind. Zudem stellen sie in modernen IT-Umgebungen mit dezentralen Teams und Cloud-Diensten Single Points of Failure dar – einen zentralen Punkt, der im Falle eines Ausfalls oder Angriffs die gesamte Netzwerksicherheit gefährdet. Mit Nexufend hingegen setzen wir auf eine verteilte Architektur, sodass es keine einzelne Schwachstelle gibt, die kompromittiert werden könnte“, erklärt Gründer und CEO Raphael Fiedler.
Zero-Trust-Ansatz verhindert Angriffe bevor sie entstehen
Viele moderne Lösungen wie SASE (Secure Access Service Edge) schützen den Datenverkehr primär an den Netzwerkrändern, indem sie den Zugriff auf Cloud-Dienste absichern. Nexufend geht einen Schritt weiter und schützt auf Prozess-Ebene. Das bedeutet, dass die Software direkt innerhalb des Netzwerks steuert, welche Anwendungen miteinander kommunizieren dürfen. Dadurch wird verhindert, dass Malware oder nicht autorisierte Programme überhaupt erst aktiv werden können. Zudem setzt Nexufend auf ein gerätezentriertes Zero-Trust-Prinzip: Nicht nur Benutzer, sondern auch jede Anwendung wird überprüft, bevor sie auf das Netzwerk zugreifen darf.